Wirkstoffgruppen

Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Wirkstoffgruppen, wie ACE-Hemmern, Beta-Blockern, Sartane und vielen weiteren. Erfahren Sie mehr über die Wirkweise, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Eigenschaften der unterschiedlichen Wirkstoffgruppen.

Wirkstoffgruppen von A bis Z

Blutdruckmessung

ACE-Hemmer

ACE-Hemmer werden zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), koronare Herzkrankheit (KHK), Re-Infarkt-Prophylaxe, chronische Herzinsuffizienz (Herzschwäche) angewendet. Sie verbessern die hämodynamische Situation und die Hypertrophie sowie Fibrose des Herzmuskels.

Bindehautentzündung Kind

Aminoglykosid-Antibiotika

Aminoglykoside bzw. Aminoglykosid-Antibiotika sind eine heterogene Gruppe von Oligosaccharid-Antibiotika. Sie besitzen ein sehr breites Wirkungsspektrum. Sowohl gramnegative als auch grampositive Keime sind empfindlich.

Schmerztherapie

Analgetika

Analgetika sind schmerzstillende oder schmerzlindernde Arzneimittel, die zur Behandlung chronischer oder akuter Schmerzen eingesetzt werden.

Petrischale mit Erregern

Antibiotika

Antibiotika sind Arzneimittel, die den Stoffwechsel von Mikroorgansimen hemmen. Antibiotika können entweder bakteriostatisch oder bakterizid wirken.

Blutdruckmessung

Antihypertonika

Antihypertonika sind blutdrucksenkende Arzneimittel. Sie bilden in Kombination mit einer Änderung des Lebensstils die Grundlage der antihypertensiven Therapie.

Gehirn

Antikonvulsiva

Antikonvulsiva werden eingesetzt, um epileptische Anfälle zu behandeln oder vorzubeugen. Sie erhöhen die Schwelle für das Auftreten von Anfällen.

Apotheker misst Blutdruck

AT1-Antagonisten (Sartane)

Die AT1-Rezeptorantagonisten (Sartane) zählen zu den Antihypertensiva. Sie greifen wie die ACE-Hemmer in das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System ein.

Diazepam - Benzodiazepine

Benzodiazepine

Der Prototyp der Benzodiazepine ist das Diazepam. Zum pharmakologischen Spektrum der Benzodiazepine gehören anxiolytische, sedative, muskelrelaxierende und antikonvulsive Wirkungen.

Herz Anatomie

Betablocker

Betablocker bzw. Beta-Rezeptoren-Blocker werden vor allem bei der Behandlung von Herzerkrankungen, aber auch bei Hyperthyreose, Phäochromozytom, Glaukom und als Migräneprophylaxe angewendet.

Antibiotika

Betalaktam-Antibiotika

Zu den Betalaktam-Antibiotika gehören die Penicilline, die Cephalosporine, die Monobaktame sowie die Carbopeneme. Die gesamte Gruppe umfasst mehr als 50 verschiedene Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen.

Herzfrequenz

Calciumkanalblocker

Calciumkanalblocker, auch Calciumblocker oder Calcium-Antagonisten genannt, werden bei verschiedenen Herzerkrankungen wie z.B. Hypertonie, koronarer Herzkrankheit und Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

Cephalosporin

Cephalosporine

Cephalosporine gehören zu den Betalaktam-Antibiotika. Sie werden halbsynthetisch hergestellt und weisen ein einheitliches ringförmiges Cephalosporin-Grundgerüst auf. Dieses Cephalosporin-Grundgerüst kann an unterschiedlichen Bindungsstellen modifiziert werden.

Rheumatische Hand

Coxibe

Coxibe sind selektive Inhibitoren der Cyclooxygenase-2. Sie wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Entwässern

Diuretika

Angewendet werden Diuretika folglich zur Behandlung von Ödemen, Hypertonie, Herzinsuffizienz, Diabetes insipidus, und Glaukom. Je nach Angriffspunkt können sie sowohl die Flüssigkeits- als auch Elektrolytausscheidung steigern.

Nebenniere und Niere

Glukokortikoide

Glukokortikoide sind Steroidhormone mit einem breiten Anwendungsspektrum. Es gibt eine Vielzahl von synthetisch hergestellten Glukokortikoiden, die sich strukturell von dem Nebennierenrindenhormon Cortisol ableiten.

Erkrankungen Magen

H2-Rezeptor-Antagonisten

Protonenpumpeninhibitoren sind die stärksten Hemmstoffe sowohl der basalen als auch der stimulierten Magensäuresekretion. Sie wirken unabhängig vom jeweiligen Stimulus.

Heparine

Heparine

Heparine werden zur Prophylaxe und Therapie von thromboembolischen Erkrankungen angewendet. Man unterscheidet hochmolekulare und fraktionierte Heparine.

Roter Fingerhut

Herzglykoside

Unter der Gruppe der Herzglykoside sind zahlreiche Verbindungen meist pflanzlicher Herkunft zusammengefasst, die vor allem eine positiv inotrope und bradykarde Wirkung auf das Herz ausüben.

Insuline

Humaninsuline

Humaninsuline werden zur Therapie von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 sowie nach Pankreatektomie eingesetzt. Es existieren Normalinsuline und Verzögerungsinsuline.

Insulin-Molekül

Insulin-Analoga

Insulin-Analoga werden zur Therapie von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 angewendet. Sie wurden durch Modifizierung des humanen Insulins entwickelt, um gewünschte pharmakokinetische Eigenschaften zu erhalten.

Nichtopioide Analgetika

Nichtopioide Analgetika

Nichtopioide Analgetika werden je nach Klassifizierungsschema in drei Gruppen unterteilt. Sie werden vorrangig bei Schmerzzuständen, Fieber und Entzündungen genutzt.

Acetylsalicylsäure

Nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR)

Nichtsteroidale Antiphlogistika bilden eine heterogene Gruppe, von denen einige Vertreter zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln zählen. Dabei handelt es sich um schmerzlindernde und entzündungshemmende Substanzen.

Opioide

Opioidanalgetika

Opioidanalgetika werden zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen eingesetzt. Man unterscheidet zwischen Opioiden und Opiaten.

Magenwand

Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer sind die stärksten Hemmstoffe sowohl der basalen als auch der stimulierten Magensäuresekretion. Sie wirken unabhängig vom jeweiligen Stimulus.

Bluthochdruck

RAS-Hemmer (Renin-Angiotensin-Hemmstoffe)

Unter dem Begriff RAS-Hemmer bzw. Renin-Angiotensin-Hemmstoffe fasst man Antihypertonika der Wirkstoffklassen ACE-Hemmer, AT1-Inhibitoren (Sartane) und Renininhibitoren zusammen.

Schilddruese - Grafik

Schilddrüsenhormone

Künstlich hergestellte Schilddrüsenhormone gleichen die hormonelle Fehlfunktion bei Schilddrüsenerkrankungen aus. Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz.

Nieren

Schleifendiuretika

Schleifendiuretika werden als Dauertherapie bei Herzinsuffizienz oder Hypertonie angewendet. Daneben werden sie in der Behandlung von Ödemen und, aufgrund ihres schnellen Wirkungseintritts, in der Therapie von Notfällen eingesetzt.

Cholesterolwerte

Statine

Statine beeinflussen den Lipidstoffwechsel und werden zur Therapie von Hypercholesterinämie, kombinierter Hyperlipidämie und Atherosklerose eingesetzt.

Schilddruese

Thyreostatika

Produziert die Schilddrüse übermäßig viele Hormone, kommen Thyreostatika zum Einsatz. Aufgrund der teilweise gefährlichen Nebenwirkungen sind sie aber nicht zur Langzeittherapie geeignet.

Kopfschmerzen

Triptane

Triptane finden vor allem bei Migräneanfällen ihre Anwendung Sie wirken dabei nicht nur gegen die Kopfschmerzen, sondern auch gegen die Begleitsymptome der Migräne.

Blutplättchen

Vitamin-K-Antagonisten

Vitamin-K-Antagonisten werden zur Langzeitkoagulation eingesetzt, um thromboembolischen Erkrankungen, etwa Venenthrombosen und Lungenembolien, vorzubeugen.

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